Das Fanal von Wittenberg

Im Jahre 2017 jährt sich die Reformation zum 500sten Mal. Genauer gesagt jährt sich am 31. Oktober zum 500. Mal der Tag, an dem der Theologieprofessor D. Martin Luther 95 Thesen an die Schloßkirche von Wittenberg schlug. Das Anliegen des Reformators war zunächst ein rein theologisches. Der im Jahre 1483 geborene Luther hatte ursprünglich eine Ausbildung als Jurist begonnen, als er am 2. Juli 1505 in ein schweres Gewitter geriet, bei dem der Blitz 2 Meter neben ihm einschlug. In seiner Todesangst gelobte er, Mönch zu werden, falls er überlebe. So geschah es dann, und er trat in einem Erfurter Kloster in den Augustiner-Orden ein. Dort stellten sich ihm sehr bald die wesentlichen (religiösen) Fragen. Ausgehend vom Problem der Sündhaftigkeit des Menschen und der ewigen Verdammnis, des menschlichen Wandels auf dem dünnen Eis des Todes lautete die zentrale dieser Fragen: wie bekomme ich einen gnädigen Gott? Sie war weit mehr als eine theoretische Religionsbetrachtung, sondern der Kern menschlichen Lebens in und vor Gott überhaupt. Bei dem Theologiestudenten Martin Luther führte sie in den Jahren von etwa 1507 bis 1515 zu einem Leben voller Anfechtungen und Pein. Nach etlichen inneren Kämpfen existenziellen Ausmaßes wurde er vom sogenannten Turmerlebnis, das zwischen 1511 und 1515 gelegen haben dürfte, erweckt. Hatte er bis dahin geglaubt, die Gerechtigkeit Gottes bedeute, in Gott einen strengen Richter vorzufinden, der den Menschen nach seinem Wandel auf der Erde beurteilt und ihm demnach das ewige Leben oder die ewige Verdammnis zuspricht, so kam er nunmehr zu dem Ergebnis, daß Gottes Gerechtigkeit in einem reinen Gnadengeschenk besteht, das dem Menschen durch den Glauben an Jesus Christus zuteil wird. Hierin lag und liegt der Kern zur Revolutionierung der gesamten katholischen Lehre, denn damit wird sowohl die Theorie der Werkgerechtigkeit hinfällig, nach der der Mensch nur genug gute Werke vollbringen muss, um sich Gottes Gnade zu verdienen, bzw. erarbeiten, als auch die zubilligende Instanz, sprich die Institution der Kirche. Kirche bleibt dann zwar noch der Ort der Zeremonie, der biblischen Gemeinschaft usw. aber nicht mehr der Verteilung des Seelenheils. Diese Umwertung kann kann gar nicht überschätzt werden: Schuld begründet bekanntlich die Herrschaft derjenigen, die die Macht haben, Schuld zu vergeben. Das erleben gerade wir Deutsche ständig im Angesicht der erhobenen Zeigefinger bezüglich unserer ach so finsteren Vergangenheit. Solche Herrschaft verfällt, wenn die Vergebung allein aus dem Glauben gewährt wird. 

Die inneren Zweifel über die herrschende Lehre fielen mit den äußerlichen Mißständen, die sich die katholische Kirche als unmittelbare Folge der Theorie der Werkgerechtigkeit zu Schulden kommen ließ, zusammen. So blühte mit dem Seelenheil, um das die Menschen ängstlich rangen, seit langem ein lohnenswertes Geschäft, der sogenannte Ablaßhandel. Gegen Zahlung eines möglichst großen Geldbetrages, sprach die Kirche dem Büßer den Erlaß der Sündenstrafen zu. „Wenn der Ablaß in der Kasse klingt, die Seele aus dem Feuer springt“, hieß ein geflügeltes Wort. Dieser ins Auge springende Mißbrauch der kirchlichen Befugnisse ging einher mit dem sittlichen Verfall aus Prunksucht und Ausschweifung, von dem sich Luther auf einer Reise nach Rom im Jahre 1510 überzeugt hatte. Der Sitz des Papstes zeigte sich ihm weniger als heilige Stätte denn als ein gigantischer Sündenpfuhl. Seine Kritik formulierte er in aller Öffentlichkeit am 31. Oktober 1517 mit den 95 Thesen. Darin heißt es u.a.:

„Deshalb irren die Ablaßprediger, die da sagen, daß durch des Papstes Ablaß der Mensch von aller Strafe befreit und selig werde.“ (Th 21)

„Jeder wahre Christ, er sei lebendig oder tot, ist durch Gottes Geschenk, auch ohne Ablaßbriefe, aller Güter Christi und der Kirche teilhaftig .“ (Th 37)

„Wir sagen dagegen, daß der päpstliche Ablaß auch nicht die kleinste läßliche Sünde wegnehmen kann, was deren Schuld betrifft.“ (Th 76?

„Ferner. Warum baut der Papst, dessen Schätze heute größer sind als die des reichsten Crassus, nicht wenigstens den einen Dom St Peter lieber von seinem Geld als von dem der armen Gläubigen?“ (Th 86)

Die kirchlichen Mißverhältnisse waren in einen allgemeinpolitischen Unmut eingebettet, der die Machtposition Roms zunehmend als Fremdherrschaft über Deutschland auffaßte. Sie wurzelten in diversen Auseinandersetzungen zwischen der römischen Kirche und dem Kaiser, die unter anderem in einem Konkordat von 1448, das die päpstlichen Rechte bei der Vergabe von Pfründen, die Besetzung kirchlicher Stellen und die Zahlung von Geldern an die Kurie u.a. regelte, beigelegt werden sollten. Damit betraf es den päpstlichen Einfluss auf wichtige Entscheidungen, die in Deutschland wirkten. Dennoch bzw. erst recht kam es in der vorreformatorischen Zeit darüber zu ständigen Konflikten, die immer wieder zu Beschwerden an die Reichstage, den sog. gravamina nationes germanicae führten. Sie schufen ein gleichzeitiges antipäpstliches Klima, wie ein beginnendes deutsches Nationalbewußtsein. Die Lehre Luthers erschütterte also nicht nur ein religiöses Dogma sondern untergrub die geistige Legitimation, auf der die römische Kurie ihre weltliche Herrschaft in und über Deutschland gründete. Denn Luther beließ es nicht dabei, einen theologischen Standpunkt zu definieren, vielmehr griff er in zahlreichen Schriften mit der ihm eigenen Polemik die Kirche, ihre Lehren und Vertreter frontal an. So schreibt er beispielsweise in der Schrift „An den christlichen Adel deutscher Nation“ aus dem Jahre 1520, neben „von der Freiheit eines Christenmenschen“ oder „von der Babylonischen Gefangenschaft der Kirche“ eine der reformatorischen Grundschriften:

„Darum laßt uns aufwachen, liebe Deutsche, und Gott mehr als die Menschen fürchten (Apostelgeschichte 5, 29), damit wir nicht mitschuldig werden an allen armen Seelen, die so kläglich durch das schädliche, teuflische Regieren der Römer verloren gehen, und damit nicht der Teufel mehr und mehr zunimmt, wenn es überhaupt möglich ist, solch höllisches Regieren noch ärger treiben, was ich jedoch weder begreifen noch glauben kann. … [er kannte Frau Merkel nicht, d.V.] Es ist grauenvoll und schrecklich anzusehen, daß der Oberste in der Christenheit, der sich rühmt, Christi Stellvertreter und Nachfolger von St. Petrus zu sein, sich so weltlich und prächtig aufführt, daß ihn darin kein König und kein Kaiser erreichen kann.“

Folgerichtig traf ihn der Bannstrahl der Kurie. Im Juli 1520 wird ihm die Banndrohungsbulle des Papstes zugestellt, in der er zum Widerruf binnen sechzig Tagen aufgefordert und in der neben der Androhung der Exkommunikation angeordnet wird, seine Schriften zu verbrennen. Luther wurde dadurch nicht gefügig, sondern renitent. Am 10. Dezember desselben Jahres verbrannte er sie mit weiteren kanonischen Schriften öffentlich, statt vor ihnen zu erzittern, ein Beispiel für all diejenigen, die heute etwa meinen, auf die Erwähnung im Verfassungsschutzbericht mit Gehorsam gegenüber dem System reagieren zu müssen. Im Volk hatte die Bulle ebenfalls Empörung ausgelöst. Es stellte sich zu großen Teilen mit wehenden Fahnen hinter Luther. Er war Repräsentant des deutschen Widerstandes gegen päpstliche Willkür geworden. Die Bannbulle vom 3. Januar 1521 (zugestellt allerdings erst im Oktober), die ihn förmlich exkommunizierte, verpuffte wirkungslos.

Luthers Gegenspieler waren keine Geringeren als Papst und Kaiser. In der wichtigen Frühphase der Reformation waren es Leo X (Papst von 1513 bis 1521), der mehr den Sinnenfreuden und der Jagd huldigte als dem Bibelstudium und Karl V (Kaiser von 1519 bis 1555). In diese Zeit fiel das wohl entscheidende Ereignis der Reformation, der Reichstag zu Worms 1521. Luther wurde trotz Exkommunikation vom Kaiser geladen, der ihm freies Geleit zusicherte, um auf dem Reichstag seine Schriften und Lehren zu widerrufen. Luther begab sich nict ohne Agst auf den Weg, jedoch in jenem Gottvertrauen, das er in seinem Kampflied „Ein feste Burg ist unser Gott“ später wie folgt formulierte: „Und wenn die Welt voll teufel wär und wollt uns gar verschlingen, so fürchten wir uns nicht so sehr, es soll uns doch gelingen.“ Die Fahrt nach Worms in dem berühmten Rollwägelchen, von einem Esel gezogen, geriet zu einem besipiellosen Triumphzug. Die Menschen an der Wegstrecke ließen die Eggen auf den Feldern liegen, um den Reformator zu sehen und ihm zuzujubeln. Auf dem Reichstag sprach er dem Kaiser die berühmten Worte ins Gesicht:

„Da mein Gewissen in den Worten Gottes gefangen ist, ich kann und will nichts widerrufen, weil es gefährlich und unmöglich ist, etwas gegen das Gewissen zu tun. Gott helfe mir. Amen.“

Auf dem Rückweg nach Erfurt inszenierten Kräfte des mit Luther sympathisierenden Kurfürsten Friedrich des Weisen von Sachsen seine Entführung (Luther war ein Geächteter, der den Tod fürchten mußte!), die ihn auf die Wartburg brachte. Dort übersetzte er die Bibel in die deutsche Sprache. Damit legt er den Grundstein der deutschen Kulturnation. Die Reformation griff inzwischen wie ein Lauffeuer auf ganz Deutschland über, verband sich mit sozialrevolutionären Bewegungen, für die Ereignisse wie der große Bauernkrieg 1525 (den Luther jedoch kritisierte; seine Waffen waren das Wort, nicht die Hellebarde) oder Namen wie Thomas Müntzer stehen, rief aber natürlich auch die Gegenkräfte des Regimes hervor. Insbesondere Karl V, in den ursprünglich auch Luther seine Hoffnungen gesetzt hatte, vermochte sich ihr nicht anzuschließen und damit eine deutsche Volksreligion oder gar Nationalkirche zu begründen, die in Unabhängigkeit von Rom auch die politische Umklammerung des Papstes ein für alle mal beendet hätte. Er war viel zu sehr der universalistischen Tradition des Heiligen Römischen Reiches und auch des Hauses Habsburg verhaftet, als daß er auf die „deutsche“ Karte hätte setzen können (obwohl das die Erwartung der Kurfürsten bei der Wahl des Jahres 1519 gewesen war, als sie Karl gegen dessen Widersacher Franz von Frankreich unterstützt hatten). Immerhin gebot er durch die spanischen Besitzungen in Übersee über ein Reich, in dem die Sonne nicht unterging. Stattdessen versuchte er den überkommenen Glauben zu reformieren (sic!) und das Reich im monarchistischen Sinne zu restrukturieren. Es kam zu vermehrten militärischen Auseinandersetzungen, deren bedeutendste der Schmalkaldische Krieg war, in dem Karl V 1543 einen nahezu vollständigen Sieg über die protestantischen Kräfte errang. Auf dem geharnischten Reichstag von Regensburg 1547, Luther war ein Jahr zuvor gestorben, versuchte er seine staatsrechtlichen und religionspolitischen Vorstellungen durchzudrücken. Doch er hatte überzogen. Er scheiterte an den Widerständen, die er durch seinen Machtanspruch selbst auslöste. Die Fürsten wollten sich weder in der Religionsfrage vollständig fügen, noch wollten sie – erst recht nicht – eine strake Zentralgewalt über sich dulden.

Was die evangelische Konfession rettete, war letztlich die deutsche Zwietracht, euphemistisch die „teutsche Libertät“ genannt. Die gegenreformatorischen Bestrebungen Karls V scheiterten in dem Autonomiebestreben, in dem sich katholische wie protestantische Fürstentümer einig waren. Karls Bruder Ferdinand, sein Nachfolger auf dem Kaiserthron, agierte einsichtiger. Unter seiner Leitung auf dem Reichstag kam es 1555 zum Augsburger Religionsfrieden. Er erkannte die lutherische Variante (nicht den Calvinimus) des Protestantismus an. Den Reichsständen, mit Ausnahme der geistlichen Territorien, wurde das Recht der freien Religionswahl („cuius regio, eius religio“) zugestanden. Damit war die Reformation Tatbestand. Dennoch entzündeten sich in den folgenden Jahren und Jahrhunderten an religiösen Streitigkeiten immer wieder Konflikte wie z.B. der dreißigjährige Krieg von 1618 bis 1648. Nicht zuletzt die religiöse Spaltung verhinderte im weiteren Verlauf der Geschichte die Entstehung eines geeinten deutschen Reiches. Vielmehr wurde Deutschland zum Flickenteppich einer Vielzahl mehr oder weniger souveräner Fürsten, die den entstehenden Imperien in England, Russland und Frankreich wenig entgegensetzen konnten, bevor zwei dieser Teilstaaten, Preußen und Österreich-Ungarn, zu ebenbürtigen Mächten aufgestiegen waren. Man mag der Reformation die Schuld an dieser Schwäche geben. Richtiger ist aber doch die Einsicht, dass ihre Behinderung durch Karl V den eigentlichen Sündenfall darstellt. Indem sich der Habsburger der religiösen Volksbewegung zugunsten dynastischer Interessen verschloß, verhinderte er die Einigung Deutschlands, das er im Ergebnis spaltete.

Erst 1871 gelang es mit Preußen unter Bismarck einer dezidiert protestantischen Macht, einen kleindeutschen Nationalstaat zu errichten, dem zwar wesentliche Teile des deutschen Siedlungsraumes fernblieben, der aber aufgrund der inzwischen eingetretenen Industrialisierung und seiner militärischen Stärke zur bestimmenden Macht in Europa aufstieg, bis ihm die anderen Mächte den Ersten Weltkrieg aufzwangen. Bismarck hat im Kulturkampf noch einmal versucht, das Problem des Katholizismus aufzugreifen. Denn die katholische Kirche war ein unsicherer Kantonist im neuen Deutschland, ihre Loyalität gehörte nach wie vor Rom. Es muß daher auch mehr als politischer denn als religiöser Impetus angesehen werden, der Bismarck den Kampf gegen die unter anderem in der Zentrumspartei zusammengeschlossenen sog. Reichsfeinde, deren organisatorischer Arm heute in der CDU fortlebt, führen ließ. Allein, er blieb so erfolglos, wie einst Karl V im umgekehrten Bestreben. Allerdings blieb Deutschland besonders im Kaiserreich, in dem der Kaiser die Stellung des höchsten evangelischen Bischofs (summus episcopus) bekleidete, bis 1945 evangelisch geprägt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg spielte die evangelische Kirche Deutschlands keine ruhmreiche Rolle. Das sogenannte Stuttgarter Schuldbekenntnis von 1945 aus den Mündern derjenigen, die bis zum 8. Mai gar nicht genug dem Führer huldigen konnten, und zwar umso lauter, je deutlicher sich sein Niedergang abzeichnete (man nehme diesbezüglich nur das Buch „Gott segne den Führer“ von Josef Preradovic u.a. zur Hand), trug nicht unwesentlich zum Schuldkult bei, der uns als widerlegte Nation ansieht. Die Ostdenkschrift aus dem Jahre 1965, erstellt unter maßgeblicher Beteiligung des späteren Kirchentagspräsidenten, Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Bundespräsidenten und Erfinders der Befreiungslüge, Richard von Weizsäcker, dessen Familie es in jedem System auf Spitzenpositionen schaffte, gab der Verzichtspolitik den moralisch-ideologischen Unterbau. Weiteres ließe sich anführen. Wenn man im Jahre 2017 fragt, was von dem reformatorischen Geist eines Martin Luther 500 Jahre nach dem Thesenanschlag von Wittenberg übrig geblieben ist, sieht man eine evangelische Pfaffenkirche, die sich sämtlichen Fehlentwicklungen des Zeitgeistes nicht nur anschließt, sondern sie unseligerweise vorantreibt. In der angeblichen Nachfolge des Reformators finden sich Gestalten wie Margot Käßmann (die denselben Vornamen trägt, wie einst Frau Honecker) oder Heinrich Bedford-Strohm. Ihre Sympathien gelten nicht dem Deutschen Volk sondern denen, die sein Land fluten. Und dennoch: wer die evangelische Überzeugung nach ihren gegenwärtigen Repräsentanten verurteilt, muss auch Deutschland durch den Gauckler oder die Stiefmutter dem Müllhaufen der Geschichte überantwortet sehen. Beides ist unrichtig. Luthers Widerstand gegen den universalen Herrschaftsanspruch einer volksfremden, transnationalen Institution kann und muss uns nach wie vor genau so Vorbild sein, wie seine Konfrontation der Machthaber mit der theologischen Wahrheit. Sie untergrub ihre Position unwiederbringlich. Genauso gilt es 2017 den Merkels und Maasens, den Altmeiers und Taubers, den Draghis und Junckers und wie die Systemknechte heißen mögen, jeden Tag mit dem Mute vor Königsthronen die Illegitimität ihres unechten Regiments vor Augen zu halten. Die Parallelen sind nicht zu übersehen. Damals wie heute herrscht(e) eine volksfeindliche Clique, gestützt auf eine universalistische Idee. Was seinerzeit der römische Absolutheitsanspruch war, ist heute die Ideologie der angeblichen Menschenrechte, die in Wahrheit den Interessen des Kapitals die ideologische Absicherung gibt. Treten wir dem mit lutherischem Geist entgegen.

 

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