Ein Gedicht: Düsseldorf

Oh feine Stadt am Schicksalsstrome
Ach wie dreht sich mir der Magen
Wenn ich seh in unsren Tagen
Von welcher Art baust Du Dir Dome

Die Wacht am Rhein ist lang vergangen
Flitter Tüll und Perlenglanz
Mode blinkt heut gar und ganz
Als edler Laufsteg willst Du prangen

Ein Felsen voller bunter Affen
Weitgeholter Wüstensand
Alter Hafen blüht im Tand
Viel Ding zum Schauen und zum Gaffen

Am noblen Ufer gegenüber
Kunstschnee eine Piste gibt
Skipokal am Rhein man liebt
Die Welt vergnügt sich sehr darüber

So sind auch Deine Sonnenkinder
Schminke, Gel und Lack im Haar
Finden sich ganz wunderbar
Erscheinen mir bei Nah wie …

Geschäftsmann Banker Advokaten
Und der Schönen Reichen Heer
Ihre Blicke gleich und leer
Wie sonst nur jene der Soldaten

Und ist der Carneval verklungen
Geht es gleich zum Schützenfest
Bist ein wahres frohes Nest
Das ganze Jahr wird hier gesungen

Sie feiern, völlen ,lachen, zechen
Kaviar und Sekt verlangen
Deine Theke hält gefangen
Der Erste wird schon bald erbrechen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.