Stille Kühle

Stille Kühle senkt sich in die Straßen

Ruhe legt sich in die Hast des Treibens

Dunkelheit hüllt sanft die Hektik ein

 

Geister, welche garstig in uns fraßen

Weichen langsam einer milden Heimlichkeit

Lichter, die im Laufrad wir vergaßen

Leuchten in uns auf zur Weihnachtszeit

 

Scharfe Töne wollen einmal schweigen

Unrast sucht die Langsamkeit zu fassen

Abendstund erfüllt der Glockenklang

 

Hohem Glauben wollen wir uns neigen

Tiefem Sinn sei unsere Seele zugedacht

Hoffnung regt sich in den Tannenzweigen

Sternenhell die klare holde Nacht

 

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